WAS und FWG stellen gemeinsamen Bürgermeisterkandidaten

Es ist das Wesen der Demokratie, dass die Bürger bei Wahlen auch tatsächlich eine (Aus)wahl an Personen oder Gruppen haben, andernfalls wird eine Wahl ad absurdum geführt.

Dieser Umstand trifft auch auf die im Februar 2018 stattfindende Bürgermeisterwahl in Schöneck zu. Nur eine Auswahl an Kandidaten und Bewerbern sichert eine demokratische Abstimmung.

FWG und WAS sehen es somit als ihre Pflicht, an dieser Auswahl mit zu arbeiten. Aufgrund der Zusammensetzung der Schönecker Gemeindevertretung seit den letzten Kommunalwahlen zeigt sich, dass es keine deutlichen Mehrheiten mehr gibt. Die großen Volksparteien haben drastisch an Einfluss verloren und die kleineren Fraktionen gewinnen an Bedeutung. Wechselnde Mehrheiten sind auch in der Schönecker Kommunalpolitik an der Tagesordnung. Umso mehr ein Argument, dass ein BürgermeisterIn keiner großen Partei angehören muss, um erfolgreich agieren zu können.
Im Gegenteil: Aus Sicht der WAS/FWG ist es wünschenswert, einen parteiübergreifenden KandidatenIn zu benennen.
Das Wohl der Bürger sollte ihn/sie motivieren und nicht die Interessen der Parteien.

Um eine aussichtsreiche Kandidatur eines KandidatenIn zu gewährleisten, haben sich WAS und FWG entschlossen, einen gemeinsamen KandidatenIn zur Wahl zu stellen. Aus Sicht beider Fraktionen stellt eine Parteiübergreifende Kandidatur eine ernsthafte und erfolgversprechende Alternative dar, zumal die FWG und WAS ein hohes Anforderungsprofil an den eigenen KandidatenIn stellen:

1. Fach- und Führungskompetenz
Die Gemeinde Schöneck beschäftigt über 100 Mitarbeiter. Es ist damit zwingende Voraussetzung eines erfolgreichen Bürgermeisters, Kompetenz in Sachen Führungsstil, Stellenbesetzung, Stellenplan und allgemeine Verwaltungserfahrungen zur strategischen, zukunfts- und bürgerorientierten Verwaltungsausrichtung mitzubringen.

2. Visionäre Antriebsrolle
Der/die BürgermeisterIn muss die Antriebsrolle an der Führungsspitze der gemeindlichen Gremien und der Verwaltung übernehmen. Das Amt erfordert ein Voranschreiten und einen langzeitlichen, visionären Plan, wohin Schöneck geführt werden soll. Probleme müssen früh erkannt und mit Lösungsansätzen bewältigt werden. Diese Kraft muss aus Sicht von FWG und WAS vom BürgermeisterIn ausgehen.
Vor allem der demographische Wandel wird Schöneck nachweislich hart treffen und die Finanzkraft der Kommune weiter schwächen. Eine Vorreiterrolle zur Lösung einer wieder steigenden wirtschaftlichen Stärke der Kommune für Bürger und Gewerbe ist zentrale Aufgabe eines KandidatenIn.

3. Ehrlichkeit und Rückgrat
Eine transparente Vorgehensweise ist der Schlüssel für eine breite Zustimmung. Nur wer ehrlich und transparent handelt, wird auch für unbequeme Entscheidungen Mehrheiten und Verständnis finden, sowohl bei den Bürgern als auch bei den handelnden Personen.
Unbequeme Entscheidungen erfordern allerdings auch das notwendige Rückgrat, die Entscheidungen konsequent umzusetzen und nicht neuen Einflüssen zu opfern.

4. Aufgeschlossenes Charisma
Wer etwas erreichen will, muss die Probleme kennen. Das kann nur durch aufgeschlossenes Zuhören geschehen. Besonders parteipolitische Voreingenommenheit ist eine der größten Hemmnisse einer erfolgreichen Amtszeit. Deshalb setzen FWG und WAS auf einen überparteilichen und unabhängigen KandidatenIn, der/die das Ohr beim BürgerIn hat und seine Sorgen, aber auch seine Anregungen ernst nimmt und weiterverfolgt.

5. Repräsentationsfähigkeit
Das Amt des BürgermeistersIn verlangt nach erheblicher Repräsentationsfähigkeit und Repräsentationswillen. Er/Sie repräsentiert Schöneck nicht bloß intern, sondern auch extern auf Landes- und Kreisebene. Die Bereitschaft hierfür, Engagement bis in die späten Abend- und Wochenendstunden an den Tag zu legen, erwartet der Bürger.

6. Haushalt
Der/die BürgermeisterIn muss zum Wohle der Bürger handeln. Er/sie muss in der Lage sein, die finanziellen Ressourcen Schönecks zielorientiert einzusetzen. Er/sie muss erkennen, ob die finanziellen Mittel sinnvoll und gesetzeskonform eingesetzt werden, um dem Wohl der Bürger und der Gemeinde zu dienen.

7. Ortsverbundenheit
Wer in Schöneck lebt, kann Schöneck verstehen. Wer für Schöneck brennt, kann für Schöneck handeln. Ortsverbundenheit ist nicht nur eine Wortblase, sie ist zentrale Voraussetzung für einen Einsatz mit Herzblut.
Bürgernähe ist mehr als nur eine lächelnde Umarmung.

FWG und WAS sind in Gesprächen mit geeigneten KandidatenInnen und starten in Kürze die Endauswahl. Mit einer Benennung des/der KandidatenIn ist im Verlauf des Oktobers zu rechnen.

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