Änderungsantrag zur Sitzung der Gemeindevertretung am 18.10.2018

– Kennzeichnungen in den Innerortsgebieten Schönecks für die Verkehrsteilnahme von Radfahrern- TOP 6

Beschlussvorschlag:

Aufgrund der Verkehrszählung von Hessen Mobil wird die B 521 täglich von mehr als 9.000 Fahrzeugen befahren. Um an dieser angedachten Querungsstelle der B 521 Unfälle mit Fahrradfahrern zu vermeiden und nicht billigend in Kauf zu nehmen, wird der Text wie folgt geändert:

Die beiden ersten Absätze

“Der von Heldenbergen kommende Zweirichtungsradweg endet am Ortseingang. Damit dem Radverkehr eine alternative Führungsform – zum derzeit ausschließlich praktizierten illegalen Gehwegfahren (siehe Fotostudie) – geschaffen werden kann, ist ein Schutzstreifen in Richtung Ortseingang geplant. Neue Querschnittsaufteilung: 1,50 m breite Schutzstreifen und 4,50 m breite Kernfahrbahn. Die Teilnehmer stehen dieser Maßnahme aufgeschlossen gegenüber. In Richtung Ortsausgang wird erwogen, einen gemeinsamen (benutzungspflichtigen) Geh und Radweg anzuordnen. Für die fehlenden 25‐cm (2,25 m im Bestand) soll der Eigentümer angefragt werden. Dann könnte ab der Einmündung Burghohl (mit vorhandener LSA Fußgängeranforderungsanlage) auch eine legale Radverkehrsführung bis zum‐Ortsausgang geschaffen werden.”

werden gestrichen und ersetzt durch:

Der Fahrradweg aus Heldenbergen kommend wird auf der Seite der ehemaligen Kfz-Werkstatt bis zur Fußgängerampel an der Einmündung der “Burghohl” weitergeführt, um eine sichere Querung der B 521 zu gewährleisten. Der Gemeindevorstand wird beauftragt, die rechtlichen Grundlagen hierfür zu prüfen und die erforderlichen Maßnahmen für einen sicheren und legalen Fuß- und

Radweg auf dieser Seite der B 512 zu ergreifen.

Begründung:

Die B 521 wird laut Hessen mobil von mehr als 9.000 Fahrzeugen täglich genutzt. Der Großteil des Verkehrs fließt zwischen 5.30 Uhr und 21.00 Uhr. Das sind auch die Zeiten, die von Radfahrern zumeist genutzt werden. Eine Querungsmöglichkeit der B 521 kurz nach dem Ortseingangsschild halten wir für gefährlich, da hier die Kraftfahrzeuge mit 50 km/h aus Heldenbergen kommen oder schon beschleunigen, wenn sie das Ortsausgangsschild sehen. Aus Heldenbergen kommende Fahrzeuge werden tagsüber zudem noch von der Sonne in der vorausschauenden Sicht behindert.

Um schwere Unfälle erst gar nicht zu provozieren, halten wir die Querung an der Fußgängerampel für unumgänglich. Zumal die Straßenverkehrsordnung unter §2, Abs. 4 II es für zulässig hält, einen gemeinsamen Fuß- und Zweirichtungs-Radweg einzurichten.

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